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Emphyrio Jack Vance, 1969 Übersetzt von Andreas Irle 258 Seiten, eineKarte ISBN-13
978-3-936922-15-8
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Halma – eine Welt hinter dem
Mirabilis-Sternhaufen. Die Stadt Ambroy liegt nach Zeitaltern der
Kriege halb in Ruinen. Die Lords oder auch ›Heiler‹, wie sie mitunter
genannt werden, haben die grundlegende Infrastruktur wiederhergestellt.
Die Kosten, die sie dafür aufgebracht haben, werden ihnen von den
Empfängern zurückbezahlt.
Die Empfänger sind Handwerker, die Kunstwerke schaffen, ohne
Vervielfältigungen verwenden zu dürfen – wie beispielsweise
der Holzschnitzer Amiante Tarvoke. Sein Sohn Ghyl wächst in dieser
Situation heran und lernt die Verhältnisse kennen.
Wohlfahrtsmittler achten darauf, dass die Vorschriften eingehalten
werden und die Empfänger den Tempel Finukas besuchen, um ihre
Sprünge zu absolvieren.
Die Legende von Emphyrio fasziniert Ghyl von klein auf. Sein Vater
kennt allerdings nur die Hälfte der Geschichte; Ghyl, der sich
mehr und mehr mit Emphyrio identifiziert, will die ganze Geschichte
wissen, denn sie ist eng verknüpft mit der Wahrheit seines eigenen
Lebens, mit der Wahrheit über ganz Ambroy und Halma, mit der
Wahrheit als solches.
Emphyrio ist die Geschichte über die
Suche nach der
Wahrheit, nach sich selbst und dem richtigen Handeln – keine
Abenteuergeschichte, sondern ein Bildungsroman,
wie Joanna Russ in ihrer Besprechung in The Magazine of
Fantasy and Science Fiction
im Januar 1970 schrieb.